Telepflegezentrale und Telepflege-Expert*Innen

Die Initiative “Telepflegezentrale”, die im Nordwesten hilft, Risikogruppen zu schützen und medizinische und fachpflegerische Konsultation zu ermöglichen.

Über die Initiative "Telepflegezentrale"

Durch #Corona ist es wichtig, Risikogruppen ganz besonders zu schützen. Aktuell sind genau diese Risikogruppen (ältere, kranke und beeinträchtigte Menschen) weiterhin gefährdet, auch zusätzlich mit ihrem jetzt bestehenden Gesundheitszustand unterversorgt zu werden.

Es gibt Fragen, die medizinischer Natur sind, in aktuellen Zeiten aber auch fachpflegerischer Art. Durch das Kontaktverbot gibt es keine einfache Möglichkeit, Ärzt*innen hinzuzuziehen oder aber Ärzt*innen zu besuchen; ein Arztbesuch bedeutet immer erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Über das Prinzip der Telepflege wird es möglich, Unterstützung, Rat und Hilfe einholen, indem Fachexpertise schnell und unkompliziert über Videotelefonie hinzugeschaltet wird.

Daher kann Telepflege helfen, verlässlich medizinische und fachpflegerische Konsultation in Anspruch zu nehmen und das Wissen ohne Ansteckungsrisiko unkompliziert, sicher und schnell, z.B. auch im ländlichen Raum, zur Verfügung zu stellen.

Was wir anbieten
Wir bieten Unterstützung,  um der aktuellen #Corona-Auswirkungen auf die Gesellschaft zu begegnen: die Initiative unterstützt die regionalen Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen verbindlich und verlässlich medizinische und fachpflegerische Konsultation in Anspruch zu nehmen. Wir unterstützen auch bei der Einführung von Telepflege.

Wer wir sind
In der Telepflegezentrale Initiative kommen erfahrene Partner aus dem Bereich der Telepflege zusammen. Die Akteure der Region haben sich zusammengetan, um kurzfristig zu unterstützen und verlässliche Verbindung zwischen den “Suchenden” und “Helfenden” aufzubauen.

Sie rufen uns an – wir helfen weiter.

Rufen Sie in der Telepflegezentrale an, wenn

Sie Mitarbeiter*in eines/r Pflegedienstes oder Pflegeeinrichtung oder Einrichtung für Menschen mit Behinderung sind und sich

  • Informationen zu Fachpflegethemen (insbesondere Hygiene und Palliativversorgung)
  • Medizinische Konsultation
  • (technische) Unterstützung bei der Umsetzung von Telepflege
  • Informationen über Möglichkeiten von Förderungen oder
  • Informationen zu Maßnahmen im Rahmen der Corona-Welle

wünschen.

Wir, das Team der Telepflege und unsere Kooperationspartner helfen Ihnen gerne weiter. Direkt am Telefon oder über eine sichere Videotelefonieverbindung.

Sprechzeiten:

Mo-Fr. 8:30-18:00 Uhr Jetzt anrufen

Ihr Anliegen?

Pflegethemen

  • Pflegefachliche Themen allgemein
  • Hautveränderungen/ Rötungen/ kleinere Verletzungen/ Wunden
  • Versorgung bei Demenzkranken und Umgang bei herausforderndem Verhalten
  • Fragen im Rahmen der palliativen Versorgung

Hygiene

  • zu Corona / Covid19 Pandemie, z.B.: Hygienemaßnahme, Isolierung, Umgang mit Verstorbenen
  • zu allgemeinen Hygienefragen
  • bei Noro-Viren-Infektionen
  • bei MRSA-Besiedelungen / Infektionen
  • Tipps zu Standards und Ansprechpartner*innen

Medizinische Unterstützung

  • Telemedizinische Konsile, z.B. Diagnostik oder bei Wund- und Pallativversorgung
  • Rezeptierungen und Verordnungen, auch bei Bedarfs- und Dauermedikation
  • Delegation von Maßnahmen
  • Fragen zum Thema “Corona in meiner Einrichtung”

Schauen Sie zur kurzfristigen Unterstützung auch gerne in die Arztauskunft für Niedersachsen.

Hinweis: im Notfall wählen Sie bitte immer die Notrufnummer 112.

Ihre Ansprechpartner*innen
und die Koordinator*innen der Initiative

Verena Lange

exam. Altenpflegefachkraft & Gerontologin Pflegepioniere

technische und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Prof. Martina Hasseler

Professorin für Klinische Pflege Ostfalia Hochschule f. angewandte Wissenschaften

Prof. Dr. Susanne Boll-Westermann

OFFIS

Dr.-Ing. Tobias Krahn

OFFIS

Unsere Netzwerkpartner

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH)

Der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist bereits seit mehreren Jahren ein wichtiger Kooperationspartner in der Umsetzung von Telepflege. Die JUH verfügen gleichermaßen über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der ambulanten und stationären pflegerischen Versorgung als auch in der Hausnotrufversorgung. Sie bringen somit pflegefachliche Expertise in das Netzwerk ein und sind ebenfalls erster Ansprechpartner für den Bereich “Katastrophenschutz”.

Das Klinikum Oldenburg AöR

Die Telemedizin-Abteilung des Klinikums Oldenburg unter Leitung von Dr. Daniel Overheu ist langjähriger Netzwerkpartner in der telepflegerischen Versorgung. Dabei greift das Team auf umfangreiche Erfahrungen in der telemedizinischen Versorgung zurück. So wurden frühzeitig Pionierarbeiten in der telemedizinischen Offshore-Versorgung geleistet und zahlreiche Projekte umgesetzt. Aktuell steht zudem der Aufbau des TelKonNet im Fokus, einer Plattform für Telemedizin in der Region Weser-Ems.

OFFIS

Das OFFIS-Institut für Informatik ist ein 1991 gegründetes, international tätiges Forschungs- und Entwicklungsinstitut für ausgewählte Informatiktechnologien und praxisrelevante IT-Forschungsbereiche. Mit seinem Forschungs- und Entwicklungsbereich Gesundheit gehört es zu den führenden Forschungseinrichtungen in der Gesundheitsinformatik in Deutschland. Themen der Televersorgung und der technischen Unterstützung des Menschen im täglichen Leben werden seit vielen Jahren vom OFFIS verfolgt. Prof. Dr. Susanne Boll koordiniert, gemeinsam mit Prof. Andreas Hein, das BMBF-geförderte Pflegeinnovationszentrum (PIZ). Das Ziel des Projektes ist es mit dem Einsatz neuer Technik, dem Pflegenotstand mit innovativen Ansätzen der Mensch-Technik Interaktion entgegenzutreten.

Marion Bley

GewiNet Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. ist ein Verein mit Mitgliedern aus allen Sektoren der Gesundheitswirtschaft: Unternehmen, Kliniken, Ärzte, Hochschulen und Kommunen.

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern leisten wir einen Beitrag dazu, auch in Zukunft eine hochqualitative Gesundheitsversorgung in der Region sicherzustellen. Neben der Konzeption und Umsetzung neuer Projektideen und der Durchführung von Veranstaltungen, steht das Netzwerken für uns an oberster Stelle.

Wir vernetzen die Akteure der Gesundheitswirtschaft aus der Überzeugung, dass eine fach- und branchenübergreifende Kooperation ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.

Stimmen über die Initiative

Silvia Breher MdB, Stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU
Eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen, ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die ländlichen Räume. Initiativen wie die Telepflegezentrale setzen dabei genau dort an, um angesichts von Ärzte- und Fachkräftemangel knappe Ressourcen optimal zu nutzen: Keine aufwändige Suche nach dem richtigen Ansprechpartner, keine langen Anfahrtswege sowie ein schneller und unkomplizierter Wissenstransfer. Die aktuelle Corona-Krise, so massiv ihre Auswirkungen auch sind, erweist sich dabei in vielen Bereichen als Katalysator für technische Innovation und eine bessere digitale Vernetzung – hierfür müssen natürlich auch die Infrastruktur und die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen, für die ich mich seit meinem ersten Tag als Bundestagsabgeordnete auf allen Ebenen einsetze. Am Ende sind alle technischen und digitalen Anstrengungen jedoch kein Selbstzweck, sondern müssen immer dazu dienen, den pflegebedürftigen Menschen noch besser und schneller helfen zu können. Daher ein herzliches Dankeschön an die Telepflegezentrale sowie alle Netzwerkpartner und Unterstützer, die hierzu einen wichtigen Beitrag leisten!
Birgit Honé Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten
Die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse ist eine zentrale Herausforderung für Politik und Gesellschaft. Dazu gehört es auch, zu ermöglichen, dass die Menschen auch im Alter so lange wie möglich an ihrem Wohnort verbleiben können, auch wenn dieser in einer der ländlichen Regionen liegt. Die Digitalisierung kann hier helfen, Entfernungen zu überwinden und fehlende Erreichbarkeit ein Stück weit kompensieren. Deshalb begrüße ich diese Initiative sehr. Die Telepflegezentrale unterstützt diejenigen, die mit den pflegebedürftigen Menschen in direktem Kontakt stehen und gibt so allen ein Stück Sicherheit in schwierigen Situationen.
Björn Thümler MdL, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur
"Mehr ärztliche Sprechstunden per Videochat - das ist eine der zeitgemäßen Möglichkeiten, mit denen dem sich zuspitzenden Ärztemangel im ländlichen Raum erfolgreich begegnet werden kann. Die zunehmende Digitalisierung in der Gesellschaft eröffnet auch der Medizin zusätzliche Möglichkeiten, die beherzt ergriffen werden sollten - allerdings stets im engen Austausch mit den Medizinern und ihren Patienten. Deshalb begrüße ich die Initiative der Pflegepioniere GmbH für eine Telepflegezentrale ausdrücklich. Durch sie wird der ländliche Raum auch dadurch gestärkt, dass das Projekt zeigt, wie sehr sich der ländliche Raum als Treiber für innovative Problemlösungen eignet."
Prof. Dr. habil. Martina Hasseler Professorin für Klinische Pflege, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
"Eine Telefonzentrale wie diese ist sehr wichtig, da die pflegerische Versorgung für Menschen stattfindet, die besondere Bedarfe haben, aber auch besonders gefährdet und verletzlich sind. Aus pflegewissenschaftlicher, versorgerischer und pflegefachlicher Perspektive ist eine Telefonzentrale für schnellen fachlichen Rat absolut wichtig und richtig! Insbesondere in Zeiten von Corona/Covid-19 verschärft sich die ohnehin angespannte Situation in der Langzeitpflege. Eine Telefonzentrale bietet hier schnellen fachlichen Rat und erhöht die Sicherheit der pflegebedürftigen Menschen in einem hohen Maße"
Stephan Albani MdB- Mitglied Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“
In gesellschaftlich herausfordernden Zeiten wie diesen sind innovative Ideen das, was uns zu neuen Möglichkeiten führt. Es zeigt sich insbesondere in der Digitalisierung, wieviel Gutes und Nützliches nun möglich wird, was vor Kurzem noch unter Mengen an Bedenken begraben worden wäre. Ich befürworte die Telepflege-Initiative, weil sie dies alles exemplarisch zeigt. Sie stellt die digitalen Medien in den Dienst des Zwischenmenschlichen, sie ergänzt die Arbeit der Pflege, entlastet sie von unnötigen Wegezeiten, schafft schnelle Verbindungen und ermöglicht so das komplizierte Eingreifen oder unkomplizierte Hilfestellungen trotz der zum Teil großen Distanzen im ländlichen Raum. Ich unterstütze die Initiative Telepflege, weil sie die Pflege von Mensch zu Mensch nicht ersetzen will, sondern diese gerade innovativ ergänzt."
Astrid Grotelüschen MdB, Mitglied des Präsidiums der CDU Niedersachsen
Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Ärztemangels im ländlichen Raum bietet die Telepflege eine moderne Möglichkeit, um die Versorgung zu erweitern. Natürlich ersetzt die Telemedizin insgesamt nicht den direkten Patientenkontakt, ist aber in Zusammenarbeit mit Medizinern ein innovativer Lösungsansatz. Ich habe in der Vergangenheit die Arbeit von Frau Philip und der Pflegepioniere GmbH verfolgt und begrüße das Engagement in unserer Region. Hier werden die Chancen der Digitalisierung zum Wohle des ländlichen Raumes optimal genutzt.
Susanne Menge MdL, Bündnis 90/ Die Grünen
Ich unterstütze die Initiative, weil sie die moderne Entwicklung aufgreift und gesellschaftlich notwendige Angebote als Bausteine in diese Entwicklung einbezieht. „Die Telepflege ist wichtig, weil hinter der modernen Technologie Menschen stehen, die Netzwerkstrukturen und Hilfen zum Vorteil anderer aufbauen, wenn auch auf uns teilweise noch unbekannte Weise. Die Telepflegeinitiative hilft mit, dort das Gespräch zu führen, wo es kaum Ansprechpartner*innen gibt, direkte Zuwendung zu leisten, wo Menschen sich allein gelassen fühlen oder Netzwerke aufzubauen, die es Betroffenen möglich machen, sich kennen zu lernen und auszutauschen.
Cletus Brauer Fachbereichsleiter Forschung & Entwicklung, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. LV Niedersachsen/Bremen
"Es wird höchste Zeit, die Telematik-Infrastruktur, die sich zum Beispiel im ärztlichen und notfallmedizinischen Bereich schon schnell weiterentwickelt, auch professionell und informell Pflegenden verfügbar zu machen. Gerade in der aktuellen Krisenlage ist schnelle, qualitativ hochwertige fachliche Beratung auf Distanz vonnöten. Als gemeinnützige Hilfsorganisation und großer sozialer Dienstleister nimmt die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hier eine Doppelrolle ein: Die eines Pioniers in der Digitalisierung der Sozialwirtschaft, der neben pflegefachlicher Expertise auch durch seine Servicezentren und Hausnotrufzentralen eine Erreichbarkeit von 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr sicherstellen kann; sowie die eines Bedarfsträgers, dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa in der ambulanten Pflege, in Tagespflegen und betreutem Wohnen von schnellem, unkomplizierten fachlichen Austausch profitieren können."
Tobias Wedler Innovationszentrum Niedersachsen GmbH
Ich denke, dass die Telepflege wichtig ist, weil moderne Technologien zusätzlichen Bedarf in einem Bereich sichern, der gesellschaftlich von großer Bedeutung ist. Die Corona-Pandemie zeigt die besondere Systemrelevanz der Pflege und die Telepflege die Bedeutung von digitalisierten Angeboten in diesem Bereich.
Tobias Krick Co-Founder Healthcare Innovations
Ich denke, dass Telepflege einer der Zukunftsbereiche ist, bei dem man sich in 10 Jahren fragen wird, warum man das nicht schon immer so gemacht hat!
Wiebke Krohn Stelle für soziale Innovation der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.
Die zunehmende Digitalisierung eröffnet der Pflege vielfältige Möglichkeiten. Die Telepflege ist wichtig, weil sie in Zeiten des Fachkräftemangels viele Chancen bietet, eine gute und hochwertige Pflege zu unterstützen und Pflegefachkräfte zu entlasten. Ich befürworte die Initiative einer Telepflegezentrale der Pflegepioniere GmbH, da sie als sozial-innovativer Ansatz insbesondere den ländlichen Raum stärkt. Eine Telepflegezentrale bietet schnell und unkompliziert fachliche Unterstützung und erhöht damit die Sicherheit von Angehörigen und Patienten.
Isabell Halletz Arbeitgeberverband Pflege e.V.
Mit der Telepflege wird eine bedeutsame Lösung zur Sicherung der sektorenübergreifenden und multidisziplinären Versorgung vor allem in strukturschwachen Gebieten geschaffen. Mit der Telepflege werden räumliche und zeitliche Distanzen überwunden. Die multiprofessionelle Zusammenarbeit, auch durch die Einbeziehung weiterer Leistungserbringer im Gesundheitssektor (z.B. Apotheken, Hausärzte, Therapeuten) wird gefördert, wo es oft aufgrund der geografischen Lage schwierig ist. Notarztbesuche und Krankenhauseinweisungen können durch den Einsatz digitaler Telepflegeeinsätze verringert werden und das Gefühl einer guten Versorgung steigt bei allen Beteiligten. Für mich liegt im Einsatz der Telepflege die Zukunft der pflegerischen und medizinischen Versorgung.
Jens Mlinarzik Markenberater & Experte für Positionierung
Die Politik fordert verstärkt (gefühlt) seit 5 Jahren die Digitalisierung. Und wir Deutschen warten immer noch aufs Gesamtkonzept, damit alles, aber auch wirklich alles geregelt ist und seine Richtigkeit hat. Wir Deutschen nehmen es da sehr genau. Das Ergebnis: Wir hinken in Sachen Digitalisierung im internationalen Vergleich gnadenlos hinterher … (Mein Tipp: Einfach mal machen, schauen, ob und wie es funktioniert. Dann kann man immer noch nachjustieren.) Es musste erst eine Pandemie kommen, um einen tatsächlichen Denk- und Veränderungsprozess in Gang zu setzen. Ich kenne Melanie Philip nun schon einige Jahre. Immer, wenn wir unsere Köpfe zusammengesteckt haben, sprudelten die Ideen nur so heraus. Was mich bis heute begeistert, ist die Weitsicht und den Mut, Projekte mit solcher Tragweite nach vorne zu treiben. Auch, wenn man gegen Windmühlen kämpft. Das Projekt Telepflege ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Nils Holtmann InterMedCon GmbH
Mit Telepflege wurde ein pragmatisches, zielgerichtetes Unterstützungsangebot für die Pflege geschaffen, welches einen Mehrwert für die am Pflegeprozess beteiligten Akteurinnen und Akteure schafft. Diesen gilt es durch den Einsatz in der Praxis unter realistischen Bedingungen nachzuweisen, um langfristig in die Regelversorgung überführt zu werden. Ich selbst war eine lange Zeit Teil des Projektteams von Telepflege und bin davon überzeugt, dass der Pflegepioniere GmbH mit dieser Initiative der Nutzennachweis gelingt.
Jana Luisa Aulenkamp Präsidentin der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd)
Wahrscheinlich kennen alle die jemanden zu Hause pflegen oder medizinisch unterstützen, die Situation, dass sie Hilfe oder einen Rat benötigen. Einen Ratschlag zu erhalten ist in unserem Versorgungssystem leider nicht immer einfach möglich. Die Telepflege bietet hier wirklich eine zukunftsfähige Lösung, die eine schnelle und verlässlich Hilfe bietet.
Prof. Dr. Georg Hellmann Präsident der Akkon Hochschule
Ich denke, dass die Telepflege wichtig ist, weil die Telepflegezentrale nicht nur Zugang zur Telepflege eröffnet, sondern weil das der richtige Weg ist, auf dem die Rolle und die Verantwortung der Pflege in unserem Gesundheitssystem neu definiert wird.
Adrian Macha Geschäftsführer worldiety GmbH
Eine Telepflegezentrale ist ein toller Ansatz, Pflege und Digitalisierung zusammenführen und auch in einem sehr sozial sowie menschlich geprägten Bereich digitale Prozesse zu etablieren. Die fachliche und kompetente Unterstützung zu unterschiedlichen medizinischen sowie pflegerischen Themen kann durch die Telepflegezentrale schnell und zeitnah erfolgen – ein echter Mehrwert für die heutige Pflege, die insbesondere in schwierigen Zeiten wie dieser auf Beihilfen angewiesen ist. Auch ermöglicht die Pflegezentrale eine orts-unabhängige Kommunikation und stellt eine zentrale Kontaktmöglichkeit für wichtige Fragen im Bereich der Gesundheit dar. Die Telepflegezentrale ist ein Paradebeispiel dafür, wie Digitalisierung in der Pflege umgesetzt werden kann und das auch soziale Bereiche durch die Digitalisierung positiv beeinflusst sowie weiterentwickelt werden können. Ein spannendes sozial-innovatives Projekt, das genau den richtigen Weg einschlägt!
Dr.-Ing. Thomas Frenken Forscher und Entrepreneur im Gesundheitswesen
Alle Welt redet von der Digitalisierung der Pflege – nicht erst seit der aktuellen Krise. Leider sind es aber oftmals erst die Krisenzeiten, die dann zum Einsatz von innovativen Ansätzen führen – um nicht zu sagen „zwingen“. Das trifft dann viele Akteure unvorbereitet. Umso wichtiger finde ich die Initiative „Telepflegezentrale“ , weil sie jetzt, wo Eile geboten und die Belastungen noch extremer sind, einen pragmatischen Zugang zu Informationen und sogar zur Unterstützung bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen in der Pflege bietet. Ich hoffe sehr, dass dieser Einsatz honoriert wird und sich das Konzept auch über die Krise hinaus in der Regelversorgung etablieren und damit zu einer Entlastung und Qualitätsverbesserung in der Pflege beitragen kann.
Sam Schaffhausen SPD Kreisvorsitzender
Mehr denn je zeigt die aktuelle Situation, wie wichtig die Digitalisierung ist und welcher Nutzen daraus hervorgeht. Neben dem klassischen Homeoffice profitieren auch Bereiche, wie die Landwirtschaft oder die Industrie, von einem gut ausgebautem und zuverlässigem Netz. Auch im Bereich der Pflege birgt die Digitalisierung große Chancen, die genutzt werden sollten. So bietet sich hier die Telepflege als smarte Lösung an, um Patient*innen und medizinisches Personal trotz größerer Entfernung zueinander zu führen und damit Unterstützung und Rat zu ermöglichen.
Anne-Marie Glowienka hochForm Gesundheits- und Demografiemanagement
Die Telepflege ist gerade hier im ländlichen Raum genau der richtige Ansatz, um vor dem Hintergrund z.B. des zunehmenden Ärzte- und Fachkräftemangels Pflege und Digitalisierung zusammenzuführen und damit ein pragmatisches, unkompliziertes und vor allem auch zielgerichtetes Unterstützungsangebot aufzuzeigen. Ich kann die Initiative einer Telepflegezentrale der Pflegepioniere GmbH daher nur voll und ganz unterstützen und freue mich, wenn wir im November 2020 beim #pflegehorizonte dazu berichten können.
Matthias Delfs Diplom Gerontologe & Inhaber "Mein ambulantes Pflegeteam"
Als Inhaber eines ambulanten Pflegedienstes im ländlichen Bereich bin ich überzeugt davon, dass jeder Pflegedienst mit eigenen Kompetenzen digitale Strukturen schaffen sollte. Durch die Telepflege kann als zusätzliches Instrument Sicherheit für professionell Pflegende und Pflegebedürftige gleichermaßen geschaffen werden. Vor allem aufgrund des sich wandelnden Mediennutzungsverhaltens aller Generationen steht der Telepflege eine große Zukunft bevor.
Vanessa Gattung Transfermanagerin Gesundheit & Digitalisierung
Eine Pflegesituation ist immer eine enorme Herausforderung für pflegende Angehörige. Mithilfe der Telepflege kann ihnen etwas Last genommen werden. Der kurze Draht zu fachpflegerischem Personal kann ein wichtiger Anker in dieser turbulenten Zeit sein. Auch meine Familie und ich wären in der Zeit der Pflege unserer Großmutter sehr dankbar für unkomplizierte und kompetente Unterstützung gewesen. Im beruflichen Alltag sehe ich die vielen Vorteile der Telepflege aus wissenschaftlicher Sicht. Politisch und privat ist es mir eine Herzensangelegenheit, die Telematik-Infrastruktur weiter voranzutreiben. Dank der Telepflegezentrale gibt es nun eine Initiative, die den wichtigen Ausbau der digitalen Versorgung fördert.
Meike Riedel Inhaberin Pflegedienst
Die Telepflege bietet uns und unseren Klienten eine tolle Chance, im Sinne einer bedarfsorientierten und fachkompetenten Versorgung, auf neueste, wissenschaftliche Pflegeerkenntnisse zuzugreifen und unterstützende Hilfe schnell, unkompliziert und genau dort, wo sie benötigt wird, abzurufen. Sie ergänzt unseren Anspruch der individuellen und bezugspflegerischen Betreuung der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen perfekt.
Christin Schleiner Projektleitern Pflege GewiNet e.V. Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft
In qualitativen Interviews, mit pflegenden Angehörigen demenzkranker Menschen, ist mir die Notwendigkeit des verstärkten Einsatzes der Telepflege immer wieder bewusst geworden. Telepflege ermöglicht versorgenden Angehörigen Entlastung in der Koordination familiärer und pflegerischer Verpflichtungen und unterstützt erkrankte Menschen in der Bewältigung des herausfordernden Alltags: „Das ist ihre Sicherheit, ihr zu Hause. Das ist ihr Schutzwall“, so ein Interviewpartner. Es ist gut mit der Telepflegezentrale erfahrene Akteure in der Implementierung und Evaluation der Telepflege an seiner Seite zu wissen!
Dr.-Ing. Marius Brinkmann Geschäftsführer des Zentrums für digitale Innovationen (ZDIN)
Die Telepflegezentrale ist ein spannendes Projekt, das wir gerne im Rahmen des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsens (ZDIN) unterstützen. Denn die Gesundheitsversorgung insbesondere in der Fläche muss wieder zukunftsfähig gemacht werden. Mithilfe digitaler Technologien wird es möglich, zeitliche und räumliche Distanz zu überbrücken und dadurch sowohl ländliche Regionen als auch besonders hilfsbedürftige Personen besser und effizienter medizinisch zu versorgen. Um die Telepflege erfolgreich umzusetzen, ist es wichtig, eine entsprechende Infrastruktur für das digitale Angebot zu schaffen und das Pflegepersonal sowie die Ärzt*innen mit der Technologie vertraut zu machen. Außerdem gilt: Der Mensch steht mit seinen Bedürfnissen im Fokus der Telepflege. Die technischen Lösungen müssen daher im engen Schulterschluss mit Patient*innen und Akteuren des Gesundheitswesens entwickelt werden. Darum geht es auch in unserem Zukunftslabor Gesundheit.
Ulrich Zerhusen Geschäftsführender Gesellschafter Zerhusen und Blömer GmbH
Es wird allerhöchste Zeit, dass die Telepflege endlich in den Praxisalltag Einzug hält. Als Pflegeanbieter erleben wir tagtäglich, welch enorme Verbesserungen und Erleichterungen für alle Beteiligten durch die Telepflege erreicht werden können! Für professionell Pflegende ist es ein Meilenstein!

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Wir helfen Ihnen gerne weiter!